Zitronen, aber bitte vom Garda!

1929 begannen die Arbeiten zur Anlage der 'westlichen Seeuferstraße' (Gardesana occidentale), und im Oktober 1931 wurde mit der Verbindungsstraße zwischen Limone sul Garda und den Ortschaften Gargnano und Riva del Garda eine über Jahrhunderte lange Isolation beendet, so daß alle Voraussetzungen für eine günstigere Zukunft von Limone sul Garda bestanden. In der Tat strömten, wenngleich nur gelegentlich und in bescheidenen Zahlen, nach und nach immer mehr Besucher in die Ortschaft.

Auch die Formen des Zitronenhandels sollten sich ändern. Viele begannen, auf den Plätzen neben der Straße, unter Felsvorsprüngen und im Schatten von Oliven und Zypressen Stände aufzubauen, um den Vorbeifahrenden Zitronen und Orangen anzubieten.