Landschaft, Gastronomie und seltene Pflanzen in Valvestino

Beispielhaft für die in den letzten Jahren hier vollzogenen Veränderungen ist außer der Verbesserung des Straßennetzes die Förderung des Fremdenverkehrs in Cima Rest (gelegen in 1.200 m Höhe) und in San Rocco di Moerna (1 000 m ü.d.M.).
Beide Ortschaften bestechen durch ihre hervorragende Lage, wunderbare Aussichten und bieten sich an als Ausgangspunkt für verschiedene Exkursionen.

Die Anpassung an die Erfordernisse des modernen Fremdenverkehrs erforderte den Einsatz von öffentlichen und privaten Mitteln sowie die Einbeziehung der beiden Gemeinden, der Comunità Parco und dem Consorzio Forestale des Valvestino.

In Cima Rest von hier aus sind nicht nur der Tombea und der Caplone sondern auch Puria, Droane und andere interessante Ausflugsziele gut zu erreichen gibt es eine Bar (Tel. (+39) 0365-74067) und ein Gasthaus (Tel. (+39) 0365-74054).

Seit Jahren ist hier eine Sternwarte in Betrieb (Tel. (+39) 0365-71449 bzw.

(+39) 0365-74049)und vor kurzem wurde die Herberge "Lo Scoiattolo" (Tel. (+39) 0365-74049) fertig gestellt, wo ebenso wie in den nahen "fienili" (Heuspeicher) mit Strohdächern Familien und Schulklassen Unterkunft finden können (Tel. (+39) 0365-71449).

Sitten und Gebräuche werden im Volkskundemuseum veranschaulicht (Tel. (+39) 0365-745007).

In San Rocco di Moerna dagegen wurde das "Centro Turistico San Rocco" (Tel. (+39) 338-6163412) eröffnet.

Zu dieser Ferienanlage gehören ein Restaurant, ein Schwimmbecken, ein Campingplatz und Möglichkeiten zum privaten Grillen.

Zu den Besonderheiten des Valvestino gehört unter gastronomischen Aspekt der "Tombea" geheißene Käse.

Er wird von einigen hiesigen Züchtern und insbesondere von Germano Eggiolini (Jahresertrag 15 Tonnen) in seinem Stall in Denai erzeugt.

Zurzeit strebt man als Qualitätsgarantie den Absatz vor Ort unter einem offiziellen Markenzeichen an.

Turano Der Botaniker Piercarlo Belotti hat den Steinbrech als "für dasValvestino symbolträchtige Pflanze" bezeichnet.

Besondere Bedeutung kommt dabei der "Saxifraga Tombeanensis" zu: eine Blume, die in aller Ruhe zu suchen und nicht leicht zu finden ist.

"Sie zeigt sich nicht überall, ist aber immer dann mit seinen vielen weißen Blüten auf harten Stielen in einem Felsspalt zu erblicken, wenn man es man wenigsten erwartet.

Bewundern kann man die Tombeanensis vor allem an den Hängen des Berges Tombea.

In voller Pracht ist sie zwischen Mai und Juni zu sehen.





Text: Bruno Festa, Acherdo Edizioni
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