Außer den beiden Zentren Toscolano und Maderno, die auf einem kegelförmigen Hügel am Fluss Toscolano liegen, besteht die Gemeinde aus verschiedenen malerischen Ortschaften: Maclìno, Vigole, Sanìco, Gaìno, Cecìna, Roìna, Cabiana, Folino und Bezzuglio. Das Gebiet wird von den Gipfeln des Monte Pizzocolo (1582 m) und des Monte Castello di Gaìno (866 m) beherrscht, von denen man ein unvergleichliches Panorama genießen kann. Das Klima, das auch im Winter mild ist, eignet sich für einen idealen Urlaub. Am Küstenstreifen befinden sich zahlreiche Campingplätze und Hotelanlagen für alle Ansprüche. In den Ortschaften findet man Trattorien und charakteristische Lokale, wo Sie echte einheimische Küche kosten können. Das Straßennetz und die Wanderwege sind sehr gut ausgebaut, so dass man das weite Hinterland gut zu Fuß, zu Pferd oder mit dem Mountainbike entdecken kann.
Sie befindet sich in Toscolano und stammt aus dem Jahre 1584. Die Außenarchitektur ist streng und deutet auf den klassischen Barock hin. Sie enthält beachtliche Holzschnitzereien, u. a. das Bischofskatheder aus dem 17. Jh. und die riesigen Gemälde von Andrea Celesti (1637-1712). In den Wänden sind zwei römische Gedenksteine eingemauert, von denen der eine Lucio Settimo Severo und der andere Marco Aurelio Claudio gewidmet ist.
Wahrscheinlich wurde sie im 6. Jh. auf den Resten eines antiken Tempels erbaut, der dem Gott Jupiter geweiht war: sie gilt als ältester christlicher Kultort am Gardasee. Sie war lange Zeit Grabstätte der wichtigsten Persönlichkeiten des Ortes, welche größtenteils mit der Papierproduktion zu tun hatten.
Sie wurde im 12. Jh. in romanischem Stil in Maderno am Gardasee errichtet und besitzt eine strenge Fassade und ein schönes geschnitztes Portal. In ihrem Inneren befinden sich interessante Kapitelle und Steinskulpturen aus langobardischer Zeit sowie die Krypta mit einem römischen Grabstein.
Sie befindet sich direkt an der Bucht von Maderno und stammt aus dem 18. Jh. Sie enthält kostbare Gemälde von Paolo Veronese und Andrea Celesti.
Sie befindet sich auf einer Anhöhe mit einer wundervollen Aussicht: stolz überragt sie den Gardasee. Die Kirche wurde 1717 dank der Spenden der Familie Delay erbaut. Sie ist der Madonna di Cussaga geweiht.
Man nimmt an, dass die große Villa von Publio Nonio Asprenate im Jahre 38 n. Chr. erbaut wurde. Auch wenn die Ausgrabungen nur zufällig gemacht wurden, sind die Funde, die von Materialien und Gedenksteinen verschiedener Art ans Tageslicht brachten, sehr bedeutend. Zur Zeit kann man nur einige bunte Mosaiken und Stücke von Fresken besichtigen.