Letztes update:  29.07.2010 12:18:46
Sehenswertes in Gargnanogargnano landschaft

Gargnano wird vom Monte Denervo (1495 m) überragt und besteht aus dem Hauptort und 12 kleinen Ortschaften. Einige befinden sich am Gardasee (Villa und Bogliaco), andere in Hanglage (Villavetro, Fornico, Zuino, Navazzo, Musaga, Muslone) und wieder andere im Hinterland (Sasso, Liano, Formaga, Costa). Alle Ortschaften sind durch bequeme und aussichtsreiche Panoramastraßen, die durch charakteristische Olivenhaine, Wiesen und Wälder führen, miteinander verbunden.
Die Landschaft am Gardasee ist von Orangengärten und Zitronengewächshäusern geprägt, welche seit dem 18. Jh. gemeinsam mit dem Fischfang eine wichtige Einkommensquelle sind. Bogliaco, Sitz des Segel-Vereins, richtet zahlreiche internationale Segelrennen aus, wie die "Centomiglia", die wichtigste Regatta Europas auf Binnengewässern.
Das weite und malerische Hinterland bietet viele Möglichkeiten für Ausflüge zu Fuß, zu Pferde, mit dem Mountain-Bike oder dem Auto. Zahlreich sind die Hotels und Restaurants, in denen man die typischen Gerichte der Gegend (Spieß, Fisch, Polenta, usw.) kosten kann.

Die Pfarrkirche San Martino von Gargnanogargnano landschaft

Ursprünglich (im 11.Jh.) auf den Ruinen eines römischen Gebäudes errichtet, wurde die Pfarrkirche San Martino in Gargnano in der ersten Hälfte des 19. Jh. nach den Plänen des Architekten Rodolfo Vantini vergrößert. Nach diesem Projekt wurden zwei große Kuppeln errichtet, welche fünf Altäre mit Gemälden von Andrea Celesti, Andrea Bertanza und G. Bettino Cignaroli enthalten.

Die Kirche und das Kloster San Francesco von Gargnanogargnano

Das Kloster in Gargnano wurde im Jahre 1266 von den Franziskanern gegründet, während die Kirche 1289 errichtet wurde. Der Innenhof des Klosters ist von Bogengängen umgeben, dessen Säulen Kapitelle mit Tiefreliefen von Fischen, Vögeln, Zitronen-, Zedernblättern und -früchten tragen.<7p>

Ehemaliges Gemeindehaus in GargnanoGargnano Ehemaliges Gemeindehaus

Das ehemalige Gemeindehaus wurde im 16. Jh. in elegantem klassischem Stil errichtet. Seine architektonischen Linien verweisen auf Todeschini (1524-1603) und beherrschen den Platz und den Hafen. Ein unter dem Bogengang gelegener Gedenk- stein erinnert an die Bombardierung von 1866.

Villa Bettoni von GargnanoGargnano Villa Bettoni

Dieses Werk des Architekten Adriano Cristoferi (18. Jh.) gilt als schönster architektonischer Bau am Gardasee. Die Villa mit ihren breiten Freitreppen wird von einer Balustrade überragt, welche mit Steinstatuen aus der Mythik geschmückt ist. Villa Bettoni enthält kostbare Kunstwerke: Gemälde von Palma dem Älteren, Canaletto, Paolo Veronese, Andrea Celesti und Pitocchetto sowie antike Möbel, seltene Bücher, Stucke und Dekorationen. Sehr effektvoll ist der von Amerigo Pierallini angelegte Garten, der sich inmitten eines Halbrundes befindet.

Die Klause (eremo) San Valentinogargnano wandgemälde

Sie erhebt sich auf der gleichnamigen Ortschaft: Gargnano, auf etwa 700 m ü.d.M. und ist von Sasso aus zu Fuß über einen Maultierpfad zu erreichen. Von hier genießt man eine großartige Aussicht auf den Gardasee. Die vor kurzem restaurierte Kirche wurde im 17. Jh. errichtet und ist eine Gedächtnisstätte an die Pestplage.