Die Forelle gehört zu den häufigsten Fischen im nördlichen Gardasee, auch auf der Westseite. Der See, der die Westküste umspült, wird hier zum rauhen Wasserbecken, das in Schluchten und kleine Felsen eindringt und damit den idealen Lebensraum für die Forelle bietet. Die Strömungen, die vom nördlichen Teil vom Gardasee Richtung Süden verlaufen, schaffen ein einmaliges Mikroklima im Wasser, dessen Temperaturen und dessen Kleinströmungen das geeignete Habitat für die Forelle schaffen.
Neben der Gardaseeforelle, die vom Geschmack her milder und nicht ganz so mager ist, finden wir in den unzähligen Bächen, die von den Bergen der Westküste dem See zufließen, die lebhafte Flussforelle. Das glasklare Wasser der Bäche ist der ideale Lebensraum für diesen Fisch, und zahlreiche Fischer gehen einem Sport nach, der Gegenden und Fleckchen sucht, die selten einen großen Anstrom an Menschen sehen. Die Forelle kann auf vielerlei Weisen zubereitet werden. Das beliebteste Rezept der Oberen Brescianer Küste sind die Forellenfilets mit Zitrusfrüchten.
Das Rezept:
Der Reichtum an Zitrusfrüchten und an Forellen lädt zu diesem schmackhaften Rezept ein. Die Zutaten sind für 4 Personen: eine Lachsforelle zu 1 kg, 3 Zitronen vom Gardasee, eine Orange vom Gardasee, extra natives Olivenöl vom Gardasee. Putzen Sie die Forelle und schneiden Sie sie in Filets, waschen Sie die Filets, beträufeln Sie sie mit Zitronensaft und Olivenöl und lassen Sie sie einen Tag lang ziehen. Nach 24 Stunden nehmen Sie die Filets aus der Soße und schneiden Sie in feine Streifen, richten Sie sie in der Mitte des Tellers an. Schneiden Sie einige Zitronen und Orangen in Scheiben und ordnen sie um die Forellenfiles herum an. Garnieren Sie das Ganze mit Orangenschalen, die Sie zuvor in feine Streifen geschnitten haben. Schütten Sie die süßsaure Soße über die Filets und servieren Sie zur Forelle warmes, geröstetes Scheibenbrot und Almbutter vom Oberen Gardasee. In alten Zeiten bot der Fluss Toscolano einer Forelle den idealen Lebensraum, die unter dem Namen "Moniaga" bzw. "Moniata" berühmt wurde: zwischen dem 16. und dem 19. Jahrhundert fand man dieses Rezept in vielen Kochbüchern. Auch die einfachsten Rezepte stellen manchmal ein kostbares Geschichtsgut dar.
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