Sehenswertes in BrenzoneBrenzone Sehenswertes

Das an Malcesine, Ferrara di Monte Baldo, S. Zeno di Montagna und Torri del Benaco angrenzende Gemeindegebiet erstreckt sich über rund 50 km2, von den 65 m ü. d. M. des Sees bis zu den 2.200 m des Telegrafo-Gipfels. Es umfasst die größeren Ortschaften Castello, Castelletto, Marniga, Magugnano, Porto und Assenza sowie die verschiedenen kleineren Ortschaften, welche an den Hängen des Berges verstreut sind (Sommavilla, Biasa, Marniga und Prada, welches auch verschiedene Einrichtungen für den Wintertourismus besitzt).
In geringer Entfernung vom Ufer, gegenüber von Assenza, liegt die kleine Insel Trimelone, die bis vor wenigen Jahren ein Militärlager beherbergte. Der Ort Brenzone hat in etwa die Größe und die Eigenschaften von einst beibehalten. Der Tourismus stellt die Haupteinnahmequelle des ganzen Seestreifens dar: hier finden Sie eine große Auswahl an Hotels, Residencen und Campingplätzen sowie an zahlreichen Restaurants, in denen man die kulinarischen Spezialitäten dieser Gegend (Fisch, Öl, Wein usw.) kosten kann. Zu erwähnen sind auch die Aktivitäten des Sportzentrums "Acquafresca" von Assenza und des Segelklubs von Castelletto, welche auf dem Gardasee eine der besten Gebiete für Segelregatten besitzen.

Die Kirche San Zeno in Castelletto BrenzoneDie Kirche San Zeno in Castelletto

Diese Kirche in Castelletto di Brenzone ist am ganzen Gardasee als eines der ältesten Zeugnisse des christlichen Glaubens bekannt und wird gemeinhin mit dem Übernamen "de l'oselet" (="Vogelkirche") erwähnt. Die östliche Seite des Gebäudes stammt aus dem 11. Jh., während die westliche Seite aus dem 12. Jh. ist. Sie weist drei Apsen und zwei Schiffe auf und birgt in ihrem Inneren eine Serie von Fresken aus dem 13. Jh., welche das Leben des Heiligen Giovanni Battista darstellen. Auf dem anliegenden Friedhof wurden Funde aus der Römerzeit gemacht.

Die Kirche San Nicola in BrenzoneBrenzone Die Kirche San Nicola

Die dem Hl. Nicola geweihte Kirche befindet sich in Assenza di Brenzone. Der heilige Ort wurde bereits in Dokumenten aus den Jahren 757 und 769 zitiert. Die aktuelle Struktur stammt hingegen aus dem 14. Jh. Ihr Inneres besteht aus gotischen Bögen mit wunderbaren Fresken. Am Altar befindet sich eine Madonna mit Kind, zu deren rechten Seit San Zeno harrt und in einer Ecke einige Gläubige, welche die Mitglieder der Familie Ivani, Spender dieses Gemäldes, darstellen.

Die Pfarrkirche San Giovanni Battista in Magugnano BrenzoneDie Pfarrkirche San Giovanni Battista in Magugnano

Die Kirche ist im 18. Jh. mehrere Male vergrößert worden. In ihrem Inneren befindet sich unter anderem das Altarbild von Giovanni Caliari mit dem Martyrium des Heiligen Sebastian (1838) und ein Kreuz aus dem 16. Jh. Der romanische Glockenturm stammt aus dem 15. Jh.

Die Karfreitags- prozession in BrenzoneBrenzone Die Karfreitagsprozession

Der Maultierpfad, der von Castelletto di Brenzone zwischen Olivenbäumen hindurch hinauf zu den Ortschaften Biasa und Fasor führt, ist am Karfreitag Szene eindrucksvoller Passionsspiele. Längs des Weges befinden sich die vierzehn Stationen des Kreuzweges. Die Einheimischen spielen die verschiedenen Momente des Leidensweges Christi, während ein Chor mit seinem Gesang in lateinischer Sprache den idealen Rahmen schafft.

Campo BrenzoneBrenzone Campo

Die kleine Ortschaft mittelalterlichen Ursprungs befindet sich umgeben von jahrhundertealten Olivenbäumen in einer sonnigen Mulde. Heute ist Campo baufällig und verlassen. Es liegt an dem Maultierpfad, der Castelletto mit Prada verbindet. Es beherbergt die Reste einer Burg, um die sich die Häuser mit ihren schönen Gewölben, Bögen und Steinportalen drängen, sowie eine kleine romanische Kirche. Im Inneren der Kirche befinden sich Fresken aus dem 13. - 14. Jh.
Es lohnt sich, an dem alten Brunnen eine Rast einzulegen, um sich die in der Nähe liegende alte Öl- und Getreidemühle anzusehen. Seit etwa 20 Jahren haben es sich die Leute aus Brenzone zur Gewohnheit gemacht, in Campo den Ostermontag zu verbringen: Zu diesem Anlass werden für alle die "bigoli con le agole" (Spaghetti mit Alborella-Fisch und "ôf dur" (hartgekochte Eier) zubereitet.