Der älteste Teil der Stadt Arco befindet sich am Fuße eines Felsens, auf dessen Gipfel sich die Reste der Burg der Grafen von Arco befinden. Auf der großen vom Sarcafluss durchlaufenen Ebene befinden sich in Richtung Dro, Torbole sul Garda und Riva del Garda die Vororte Bolognano, Caneve, Ceole, Chiarano, Grotta, Massone, Moletta, Oltresarca, Padaro, Pratosaiano, Romarzollo, S. Giorgio, S. Martino, Varignano, Vigne und Vignole. Landwirtschaft (Wein, Olivenöl, Zwetschgen usw.) und Handwerk sind üppig und der Tourismus hat sich gut entwickelt. Er wurde schon in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts entwickelt, als unter den Habsburgern Arco als Ziel am Gardasee der gehobenen Gesellschaft Österreichs galt. Noch heute ist Arco Sitz von Luft-Kurkliniken und modernen Hotelstrukturen. Das Klima ist auch im Winter mild und hat der Stadt den Übernamen "Nizza des Trentinos" verliehen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, Sport zu betreiben: Wandern, Free-Climbing, Gleitflug, Mountain-Bike, Bogenschießen, Segeln, Surfen, Schwimmen, Fischen, Fußball, Athletik, Squash, Tennis und Reiten.
Der älteste Teil der Stadt Arco, noch heute von den mittelalterlichen Mauern umgeben, mit seinen Gassen, Plätzen und charakteristischen Brunnen, beherbergt interessante Gebäude: Auf der Piazza III Novembre, hinter der Collegiata, befinden sich das barocke Stadthausgebäude (Municipio) und der Palazzo Giuliani mit seinen Bogengängen aus dem 18. Jh. Außerdem sind der Palazzo Altamar (1566), das Calzà-Haus der Grafen von Arco und der Palazzo Panni (18. Jh.) zu erwähnen. Reiche Kunstzeugnisse finden sich auch in den kleineren Zentren. Die Reste einer mittelalterlichen Burg entdecken Sie im Ortsteil Castellino beim Hügel von Santa Barbara, zwischen den Bergen Creino (1.292 m) und Stivo (2.059 m). Aus dem Mittelalter stammen auch die Kirchen Sant'Apollinare und San Paolo (in einem Olivenhain) sowie die Kirchen San Martino und San Giacomo, die sich alleinstehend auf den Hängen des Stivo befinden.
Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie. Sie befindet sich in Ceole, an der Grenze zu Riva del Garda und ist Ziel zahlreicher Pilger. Das Kloster der Franziskaner stammt aus dem Jahr 1492. Die Kirche ist im 19.Jh. im neoklassischen Stil wieder aufgebaut worden.
Am Ende des erzherzöglichen Parks in Arco, der von Albert von Hasburg im Jahre 1872 um seine Villa herum angelegt worden war, erstreckt sich über etwa einen Hektar der "arboreto". In ihm befinden sich Pflanzen verschiedener Herkunft und Art: kalifornische Zypressen, Zedern, eine monumentale Sequoie, eine faszinierende, kerzenhalterartige Lawson-Zypresse, der Mammutbaum, Palmen, Orangen- und Zitronenbäume, Eiben und Lärchen. Es gibt zwei verschiedene botanische Wege durch die sogenannten "Miniatur-Naturlandschaften". Der Park von Arco ist von Oktober bis März täglich von 9.00 Uhr bis 16.00 Uhr und von April bis September bis 19.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Die Kirche "Collegiata di Santa Maria Assunta" wurde zwischen 1613 und 1617 nach dem Projekt von Giovanni Maria Filippi di Dasindo, Architekt des kaiserlichen Gefolges, erbaut. Sie enthält wertvolle Altare, Skulpturen, Gemälde und einen reichen Schatz an Kelchen, Kreuzen, Kandelabern, Weihrauchfässern und Monstranzen.